Auch Stars müssen einmal gehen

Ganz bewusst wählten unsere Abgänger*innen dieses Motto für ihre Abschlussfeier und begingen ihr Fest im Kreise ihrer Familie und der Lehrer*innen, die sie im Laufe ihrer Schulzeit auf der Geschwister-Scholl-Schule begleitet hatten.

Bei meiner Ankunft an der Kirche, dachte ich, ich traue meinen Augen nicht. Das waren nicht die Jugendlichen, die mir tagtäglich begegnet sind, es waren gemäß dem Anlass gekleidete junge und zugleich erwachsene Menschen, die mich vor der Kirchenpforte begrüßten. In hübsche, festliche Kleider und Anzüge gehüllt standen sie dort, etwas aufgeregt, was der Tag an Emotionen so bringen wird.

So marschierten sie pärchenweise den Mittelgang entlang hinein in die Kirche und nahmen in den vorderen Reihen Platz.

Pfarrer Peter Fuhse und Pastor Carsten Peil fanden den richtigen Ton und die passenden Worte, um den Jungen und Mädchen aus einer einerseits weltlichen aber andererseits geistlichen Perspektive das „Starsein“ zu beleuchten.

Sterne sind fester Bestandteil des Universums, dienen als Wegweiser, sie sind Medium des Lichtes und Teil der Schöpfung.

So begleiten und schützen uns.

Wir müssen uns darüber im Klaren werden, was es bedeutet, ein Star zu werden und zu sein, der von sehr vielen Menschen bewundert wird.

Lassen wir uns kritisch mit dem „Starsein“ umgehen und uns darauf konzentrieren, ein leuchtender und verlässlicher Stern für unsere Mitmenschen und für uns selbst zu sein!!

Sehr beindruckend und souverän ließen Michelle und Annabell die Schulzeit unserer Abgänger*innen mit allen Höhen und Tiefen Revue passieren und uns zugleich an einem Ausblick teilhaben. Da werden in der Zukunft einige Mitschüler*innen eine Ausbildung vor Ort beginnen, ein Schüler wird nach Bayern ziehen und dort einen Beruf ergreifen, wieder andere haben sich für eine weitere schulische Ausbildung entschieden und wieder andere bleiben an unserer Schule und werden das 10. Schuljahr besuchen.

Gleichgültig welchen zukünftigen Weg sie einschlagen werden, in ihrem Herzen werden ihre schulischen Wegbegleiter*innen immer leuchtende Sterne für sie bleiben, egal wieviel Zeit vergehen wird. Denn was in ihrer Erinnerung bleibt, sind die Emotionen.

Im Anschluss betraten wir eine festlich geschmückte Halle ganz unter dem Motto „Stars“.

Durch das Programm führten uns mit passenden und gut gewählten Worten Michelle und Marcel. Ansprechende und zum Teil emotionale Reden, gespickt mit lustigen Elementen, Rückblicke in Form von Bildern, Spiele und einiges mehr ließen die Feier zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass alle Jungen und Mädchen für mich Sterne waren, die mir täglich zeigten, dass es wundervoll war, in die Schule zu fahren und mit ihnen gemeinsam Schule zu leben. Wir nehmen nun Abschied in der Gewissheit, gerne an uns und unsere gemeinsame Zeit zurückzudenken. Ich wünsche allen „Stars“ alles erdenklich Gute, liebe Menschen, die sie auf ihrem Weg begleiten und vor allem Gesundheit!

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