Hausaufgabenkonzept der Geschwister-Scholl-Schule, verabschiedet am 10. April 2013

Dieses Hausaufgabenkonzept möchte alle an unserer Schule Beteiligten einbinden und in die Verantwortung nehmen. Es baut auf der Vorstellung auf, dass Hausaufgaben den Unterricht ergänzen und den Lernprozess der Schülerrinnen und Schüler unterstützen.

Hausaufgaben sind aus unserer Sicht wichtig, weil sie

  • schwerpunktmäßig der Wiederholung, Festigung und Übung des Lernstoffes dienen;
  • auch bei der Vorbereitung von Unterrichtsthemen helfen;
  • eigenverantwortliches Lernen fördern;
  • das Üben am individuellen Lernprozess vorantreiben;
  • regelmäßige Pflichten einüben;
  • die eigene Organisationskompetenz entwickeln (Zeit, Arbeitsplatz …).

In Ganztagsklassen werden während der Unterrichtswoche keine Hausaufgaben erteilt, außer am Freitag für die nächste Woche. In den GTS-Klassen steht zusätzliche Übungszeit (außer Klasse 8, Praxistag) zur Verfügung. In gemischten Klassen (GTS-additiv) werden die Hausaufgaben in der Schule erledigt. Zusätzliche Übungsaufgaben können auch über das Wochenende erteilt werden.


Deshalb werden Hausaufgaben

  • an einem Platz im Klassenraum festgehalten,
  • im Umfang abgestimmt,
  • immer aufgeschrieben und dafür wird Zeit zur Verfügung gestellt,
  • so formuliert, dass auch Eltern der Inhalt klar ist,
  • im Hausaufgabenheft festgehalten,
  • von Eltern durch Kontrolle wertgeschätzt,
  • besprochen,
  • kontrolliert,
  • auch schriftlich und mündlich überprüft, um den erreichten Leistungsstand zu festigen und zurückzumelden.

Hausaufgaben können in vielfältigen Formen angeboten werden:

  • differenziert, je nach Leistungsstand, in Umfang und Schwierigkeitsgrad,
  • als Pflicht- und/ oder Zusatzaufgabe,
  • mündlich oder schriftlich,
  • als Tages- oder Wochenaufgaben,
  • als Wochenarbeitspläne,
  • über einen längeren Zeitraum hinweg als Projektaufgabe,
  • als Wahlaufgaben aus einem Angebot zur freien Entscheidung,
  • als Referat und/ oder Vortrag,
  • als Mitbringen von Materialien als Vorbereitung des Unterrichts.

Orientierungsstufe 5/6

Der zeitliche Rahmen für die Arbeitszeit der Kinder sollte eine Stunde täglich nicht überschreiten.

Gemachte Hausaufgaben werden wertgeschätzt, z.B. durch einen „Lobesbrief“, durch “Hausaufgaben-Frei-Gutscheine“ ….
Wie Hausaufgaben erledigt werden, wie der Arbeitsplatz lernförderlich gestaltet wird und wie der Ranzen in Ordnung gehalten wird, lernen die Schülerinnen und Schüler beim Schulstart während der Methodentage und wiederholen dies im Laufe der Orientierungsstufe regelmäßig.

Klassenstufen 7 – 10

Je weiter die Schülerinnen und Schüler in ihrer Schullaufbahn voranschreiten, umso mehr bietet die Schule Hausaufgabenformen an, die die Selbstständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler fordern. Daher nimmt die Kontrolle ab und das Angebot von freiwilligen Hausaufgaben nimmt zu. Erbrachte Leistungen in diesem Bereich werden positiv vermerkt.


Konsequenzen bei Nicht-Erledigung von Hausaufgaben

Wenn Hausaufgaben nicht erledigt werden,

  • werden die Eltern in einem angemessenen Zeitraum schriftlich informiert.
  • bleibt der Schüler/ die Schülerin zur Nacharbeit in der Schule, wenn dies regelmäßig auftritt.
  • fließt die regelmäßig nicht erbrachte Leistung in die Epochal-Note ein.

Tipps für Eltern und Kinder, damit Hausaufgaben gelingen:

  • Regelmäßige Kontrolle, ob das Hausaufgabenheft vorhanden ist und auch geführt wird;
  • Regelmäßige Arbeitszeiten festlegen;
  • Einen ruhigen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen;
  • Eine Pause zwischen Schule und Arbeitszeit zulassen;
  • Die Organisation der Schulmaterialien unterstützen;
  • Bei der zeitlichen Einteilung der Arbeit helfen;
  • Über die Hausaufgaben sprechen, die erledigt werden müssen;
  • Die Hausaufgaben selbstständig erledigen lassen;
  • Die Hausaufgaben nach Erledigung würdigen durch Zeigen lassen;
  • Mit den erledigten Hausaufgaben die notwendigen Materialien für den nächsten Schultag packen lassen
  • Geduld für das Kind aufbringen, wenn etwas nicht klappt, und der Lehrkraft im Heft eine kurze Rückmeldung dazu hinterlassen;
  • Das Kind für die geleistete Hausaugabe loben!

Liebe Eltern, bitte denken Sie an alle von uns eingeforderten Unterschriften! Auch sie sind oft Teil der Hausaufgaben Ihres Kindes!

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