Grund- und Realschule Plus: Geschwister-Scholl- Schule
Eine Schule für Alle!

Unsere Schule besteht aus 3 Schulteilen an 2 Standorten. Während der Grundschulteil der Geschwister-Scholl-Schule ausschließlich in Wallhausen angesiedelt ist, teilt sich der Realschulbereich auf die beiden Standorte Wallhausen und Waldböckelheim auf. Diese unterscheiden sich lediglich darin, dass in es in Wallhausen (sowohl im Grundschul- wie auch im weiterführenden Bereich) ein Ganztagsangebot gibt, welches in Waldböckelheim aus infrastrukturellen Gründen hinsichtlich des Mittagessens nicht möglich ist.

Im Bereich der Ganztagsschule haben wir ein Ganztagsklassenangebot und ein additives Angebot. Die Ganztagsklassen sind rhythmisiert, das heißt, dass die zusätzlichen Stunden als Übungs- und Projektstunden frei über den ganzen Tag von Montag bis Donnerstag verteilt werden. In der 8. Klasse gehen die Ganztagskinder an einem Tag in der Woche in einen Betrieb ihrer Wahl, der dann ausfallende Unterricht wird am Nachmittag nachgeholt.

Als Schwerpunktschule integrieren wir in unseren Klassen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen. In diesem Arbeitsfeld unterstützen uns eine Vielzahl an kompetenten Integrationsfachkräften und Integrationshilfen.

In der externen Evaluation durch die AQS wurde unserer Schule eine hohe Qualität bescheinigt. Diese galten vor allem im Hinblick auf:

  • Kompetenzorientierten Unterricht und dessen Strukturierung
  • Klassenmanagement
  • Lernatmosphäre
  • Angemessene Anforderungen an das Lernen
  • Unterstützung der Schülerinnen und Schüler beim Lernen
  • Förderung der Lernbereitschaft
  • Sicherung der Unterrichtsergebnisse durch Üben und Wiederholen
  • Abgestimmtes Konzept der Individuellen Förderung
  • Maßnahmen zur Unterstützung der Schülerinnen und Schüler.
Die Geschichte der Geschwister-Scholl-Schule

Bis hierher hat unsere Schule schon einige unruhige Jahre hinter sich gebracht: Im Jahre 1999 wurden die beiden eigenständigen Schulen „Grund- und Hauptschule Wallhausen“ und die „Hauptschule Waldböckelheim“ unter einem Dach und in einer neuen Schulform zusammengefasst: Es entstand auf Beschluss des damaligen Schulträgers die „Regionale Schule der Verbandsgemeinde Rüdesheim an den Standorten Wallhausen und Waldböckelheim“.

Es stellte sich die Aufgabe, zwei Schulen mit unterschiedlichen Geschichten und Entwicklungen zusammenzuführen, ein neues Schulkonzept gemeinsam zu erarbeiten und verschiedene Lehrerprofessionen ein Team werden zu lassen. Viele Konferenzen und Teamsitzungen begleiteten diesen Prozess, der langsam und stetig voranschritt.

Im Sommer 2003 wurde die Grundschule Ganztagsschule und widmete sich dieser neuen Aufgabe mit viel Engagement. Das ganztägige Leben mit den Kindern erweiterte das Lernen. Doch damit nicht genug: Im Jahr 2004 zog die Weiterführende Schule im Ganztagsangebot nach. Beide Ganztagsangebote fanden nur in Wallhausen statt, weil nur hier die notwendige Infrastruktur für das Mittagessen geschaffen werden konnte.

Im Jahre 2007 begann der weiterführende Bereich den Auftrag der Integration umzusetzen, und dies an beiden Standorten. Neue Professionen kamen mit dieser Veränderung in die Schule: Pädagogische Fachkräfte und Förderschullehrkräfte bereicherten das Kollegium und gaben viel Hilfestellung für die völlig neue Aufgabe.

Am 18. Januar 2008 erhielt unsere Schule mit dem „unaussprechbaren“ Namen einen neuen Namen: Geschwister-Scholl-Schule. Dies geschah auf Initiative der SV unserer Schule:

„Unsere Zeit braucht wieder Zivilcourage, so, wie die Geschwister Scholl sie während des Dritten Reiches gezeigt haben. Sie sollen uns jungen Menschen heute ein Vorbild sein, mutig aufzutreten gegen Unrecht und falsches Reden gegen die Demokratie. Zudem sind unsere Schulteile ja auch wie Geschwister“,

das war die Begründung des damaligen Schülersprechers.

Im Sommer 2009 starteten wir im Rahmen der Schulstrukturreform des Landes Rheinland-Pfalz schließlich, gestärkt mit unseren Erfahrungen aus den Konzept der Regionalen Schule, als Grund- und Realschule Plus in ein neues Bildungszeitalter. Die integrative Form der Regionalen Schule behielten wir für die neue Schulform bei, weil wir auch heute noch davon überzeugt sind, dass es die Schulform ist, die den Schülerinnen und Schülern die größten Chancen eröffnet, auch nach Leistungsschwierigkeiten noch einmal die Kurve zu bekommen und einen guten Abschluss zu erreichen.

Im Jahre 2011 wurden wir im Zuge der Schulstrukturreform des Landes Rheinland-Pfalz vom Kreis als Schulträger übernommen.

Ziehen wir heute Bilanz, können wir sagen: Wir haben eine Schule miteinander entwickelt, die eine Schule für alle Kinder ist, in der Leben und Lernen der Kinder eine zentrale Rolle spielt und wo Verantwortungsübernahme und Hilfsbereitschaft keine Fremdwörter sind: Unsere Schule ist bunter geworden!

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